Eliana ist schon ca. 6.200 kg und 62 cm (kann ich gut behalten).
Sitzt schön, natürlich an mir angelehnt und den Kopf muss ich gar nicht mehr halten.
Auch auf dem Bauch liegt sie gut und kann das Köpfchen gut halten, aber da motzt sie schnell mal, weil ihr wahrscheinlich die Position nicht sehr gefällt. Hat sich fast mal auf den Bauch gedreht, fehlt nur noch der letzte Kick.
Leider fremdelt sie im Moment total. Wir hoffen, dass das bald vorbei ist.
Wir haben ein bisschen mit Hautproblemen und Milchschorf zu kämpfen, hält sich zwar noch in grenzen.
Eliana ist eigentlich ein pflegeleichtes Baby aber irgendwie sind die letzten Wochen echt schweirig... Kleine Zusammenfassung: Eliana hatte immer ein bisschen mit Kolik etc. etc. zu kämpfen. Nicht zu wild aber es war da. Seit sie 2 Monate alt war musste ich nur noch 1-2 mal pro Nacht stillen.
ca. 9-11 Wochen:
sie schläft schlechter
möchte öfters gestillt werden (in der Nacht).
hat oft viel Blähungen...
manchmal ist Stuhlgang grünlich
10-12 Wochen:
sie fremdelt total
fängt an zu schreien wenn fremde sie anschauen (manchmal auch mit nicht-fremden)
möchte öfters gestillt werden
13 Woche:
Ihre Haut ist total schlecht. Vor allem die Backen, gegen den Ohren zu sind total rauh und rot
Sie fremdelt immer noch...
Hat vieles gelernt und ist sehr beweglich und aktiv
wird schnell müde
ist extrem quengelig
Unsere Kleine schläft eigentlich schon recht schön durch die Nacht. Sie schläft meistens zwischen 7 und 8 ein und kommt das erste mal um 3 Uhr und dann um 7 Uhr morgens. Das ist schon nicht schlecht mit 8 Wochen.
Nun mein "Problem": Eliana möchte, vor dem Einschlafen 1000 mal an die Brust. Ne, so schlimm ist es nicht aber es kommt leicht zu 3 bis 4 mal. Ich lege sie danach hin und nach ca. 5 Minuten weint sie wieder.
Leider lässt sie sich durch nichts beruhigen. Kein Schnuller, keine beruhigendes Streicheln, Zusprechen...
Sie mag es auch nicht getragen zu werden... einzige Ausnahme Fliegergriff, aber auch dabei schläft sie nicht ein.
Eliana (2 Monate) kratzt sich ständig im Gesicht und vor allem am Kopf. Dies vor allem wenn sie müde ist. Muss ihr jetzt kleine Handschuhe anziehen ist zwar doof, weil sie ins Alter kommt wo die Hände entdeckt werden.
John hat heute OP (Sehnenriss rechte Schulter). Wir haben das ziemlich positiv auf uns genommen und ich habe ihm Mut zugesprochen. Es geht ja nicht um die OP aber unsere Eliana ist jetzt knapp 7 Wochen alt und John ist so traurig, dass er jetzt eine Woche weg ist und danach für mehrere Monate nicht mehr als 5 kg heben kann (Eliana ist jetzt schon 5 kg).
Ich habe meinem Mann noch gestern Abend gesagt, ach, alles wird gut, etc. etc. etc. Und heute hat Eliana die totale Schreiphase. Gott bitte hilf uns.
Irgendwie macht es mir ein bisschen Angst, dass ich die nächsten 3 Monate quasi (fast) auf mich alleine gestellt bin. Im Januar muss ich auch wieder 50% arbeiten gehen. Wir dachten nicht, dass John so lange "stillhalten" müsste, der Dr. hat es gestern abend mitgeteilt.
Eliana’s ET war der 09.09.2006 und sie hat sich daran gehalten.
Am Freitag morgen hatte ich die ersten Kontraktionen die regelmässig alle 30-40 min. kamen. Diese waren leicht und sehr gut auszuhalten, habe entsprechend den Morgen genutzt, um noch so richtig auszuschlafen.
Irgendwie wusste ich: heute geht es los! Seit einigen Tagen hatte ich eine extrem Ruhe und Vorfreude die jedes vorherige Gefühl wie Angst, Ungewissheit, Sorgen, etc. etc. verfliegen liess. Mein Mann ging am Freitag arbeiten, da er bereits um 13.00 wieder zu Hause sein würde. Wir hatten einen wunderschönen Tag, gingen spazieren, hatten ein schönes Mittagessen (das ich noch kochte) und genossen den Tag.
Die Wehen wurden im späteren Nachmittag stärken und so gegen 18.00 Uhr hatte ich schöne, starke Wehen, die alle 10 min. kamen und ich veratmen musste. Wir haben uns noch ein Gläschen Rotwein gegönnt und ich war erstaunt was für eine tiefe Ruhe ich empfand. Ich wusste, spätestens morgen halte ich Um 21.00 ruf ich in die Klinik an, um mich voranzumelden, da ich nun über 1 Stunde 5-Minuten-Wehen hatte. Um 22.00 waren wir in der Klinik und es war schön friedlich, auch weil wir die einzigen „Patienten“ waren. Die Hebamme hat mich untersucht und war begeistert: Muttermund 5 cm offen! (Ich empfehle allen: nehmt euch die Zeit und Ruhe zu Hause, es zahlt sich aus!).
Wir konnten dann in den Kreissaal und ich stand die ganze Zeit. Das war richtig angenehm, auch weil die so ein Seil hatten, wo man sich daran hängen kann. So veratmete ich Wehe um Wehe und kreiste mit meinem Becken.
Nach ca. 3 Stunden merkte ich, dass die Wehen schneller kamen und sagte John, er solle mal die Zeit stoppen... 3 min. Und nach ca. ½ Stunde merkte ich auch schon die Presswehen.
Leider musste ich aufs Bett, da meine Kleine mit jeder anderen Stellung (Vierfüssler, Seitenlage, etc.) Mühe hatte. Die Presswehen waren zwar nicht mehr so schmerzhaft aber mühsam. Ich presste und presste und hatte das Gefühl, mein Baby durchs Bett pressen zu müssen. Nach ca. ½ pressen entschied mein FA die Saugglocke zu benutzen, auch weil die Herztöne des Kindes sich verschlechtert hatten. Es war aber gar nicht so schlimm, kleiner Dammschnitt, Glocke rein (AUA) und nach kurzer Zeit war die kleine Eliana auf meinem Bauch. WOW WOW WOW. Wir hatten es geschafft.
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